Die zweite Mannschaft der Sauerland Steel Bulls gewinnt gegen die Mannschaft von Samurai Iserlohn III mit 13:5 (2:2, 5:1, 6:2).

Die Steel Bulls begannen sehr unkonzentriert. Einen Aufbaufehler konnte nach gerade einmal zwei Minuten Teves zum Führungstreffer für die Gäste nutzen. Danach kamen die Bulls besser ins Spiel. Nach fünf Minuten konnte Marius Wirth mit einem Schlagschuss von der rechten Seite ausgleichen. Zwei Minuten später ergab sich die erste Überzahlsituation für die Bulls. Diese wurde nach 41 Sekunden durch Patrick Sluga zum 2:1 genutzt werden. Danach immer wieder Chancen auf beiden Seiten. Entweder scheiterte man am gegnerischen Torwart oder zielte einfach zu ungenau. Keine weiteren Treffer. Dies sollte sich erst in der 15. Spielminute ändern. Kirchmann erzielte für die „Schwertträger“ den 2:2 –Ausgleich mit einem kräftigen Schlagschuss. Danach tat sich nur noch auf der Strafbank etwas. Zwei Strafzeiten gegen die Bulls, eine gegen die Samurais. Keine konnte jedoch genutzt werden. Mit dem 2:2 ging es in die erste Pause.

Das zweite Drittel begann wieder mit guten Chancen für die Steel Bulls. Nach knapp drei Minuten fiel das 3:2 für die Hausherren. Der Treffer fiel jedoch sehr unglücklich, da ein Verteidiger der Samurais den Ball mit der Hand klären wollte, stattdessen ging er ins eigene Tor. Der Treffer wurde Sascha Ossenberg zugeschrieben. Zwei Minuten später traf Mike Psotta nur die Latte. Kurz danach erneute Überzahl für die Sauerländer. Sebastian Maul bzw. Mike Grünschläger trafen jedoch nur den Pfosten. Eine Sekunde vor Ende der Strafe gelang Sascha Hochfelde der Überzahltreffer zum 4:2. Eine Minute später erneute Überzahl für die Bulls. Diese konnte jedoch nicht genutzt werden. Mike Grünschläger erhöhte in der 32. Minute auf 5:2 von der rechten Seite. Und wieder eine Strafe gegen Iserlohn. Mike Grünschläger stand diesmal goldrichtig und konnte auf 6:2 erhöhen. Stephan Weischede erhöhte in der 37. Minute sogar auf 7:2. In der letzten Spielminute des Drittel kam es zu einem kleinen „Handgemenge“. In der Folge erhielt Sascha Hochfelde eine gelbe Karte (= 10 Minuten), Marius Wirth und Dominic Dee jeweils eine Fünf-Minuten-Strafe (Spielzeit 39:18). Nur sieben Sekunden danach bekamen die Iserlohner einen Penalty zu gesprochen. Dieser wurde durch Tim Gutzeit zum 7:3 genutzt. Dann endlich Pause.

Das letzte Drittel hatte gerade begonnen als Lars Pautsch nach 26 Sekunden von der linken Seite auf 8:3 erhöhte. Nur zwei Minuten später startete Jan Depner einen Sololauf durch die Reihen der Iserlohner und schloss diesen zum 9:3 ab. Kurze Zeit später mal wieder Überzahl für Iserlohn. Marko Kirchmann nutzt diese Gelegenheit zum 9:4. Patrick Sluga erhöht in der 44.- Minute auf 10:4 per Nachschuss. Fabian Benedikt räumt daraufhin seinen Kasten und macht für Phyllis Weiss platz. Diese hält ihren Kasten erst einmal „sauber“. In der 54. Spielminute verkürzt Marko Kirchmann auf 10:5. Nur 90 Sekunden später stellt Lars Pautsch den alten Zwischenstand wieder her. Eine Minute später verarbeitete Stephan Weischede ein Zuspiel per direkt Abnahme zum 12:5. Zwei Minuten vor Ende der Partie erhöhte Lars Pautsch per Rückhandschuss zum 13:5. Soweit der Sport. 50 Sekunden vor Schluss nach einem Gerangel jeweils eine gelb-rote Karte gegen Mike Grünschläger bzw. Patrick Threde.

Sauerland Steel Bulls II
Lingenberg, Schwunk (n. e.) – Weischede (2), Psotta, Bogdan, Amelung, Grünschläger (2), Wilms, Hochfelde (1), Mauel, Glörfeld, Pautsch (3), Wirth (1), Ossenberg (1), Sluga (2), Depner (1)

Strafzeiten
Steel Bulls II 12 Minuten + 10 Minuten (Hochfelde) + Fünf Minuten (Wirth) + Fünf + Spieldauer (Grünschläger)

Samurai III 12 Minuten + Fünf Minuten (Dee) + Fünf + Spieldauer (Threde)

PM:SSB

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