Trotz 4:5 (0:5/1:0/3:0)Niederlage der stark verjüngten Bundesligamannschaft in Kassel zufriedene Gesichter. Lag man nach dem 1.Drittel bereits 0:5 zurück und zeigte im weiteren Verlauf eine klare Leistungssteigerung. Mit dieser knappen Niederlage haben die Spieler um Kapitän Marco Kluin beste Chancen am 27.10. im Rückspiel den Hessenpokal nach Assenheim zu holen. 

Im von den beiden hessischen Vereinen organisierten Hessenpokal reisten die Niddataler am Sonntag nach Kassel. Der 2.Ligist zeigte gerade im ersten Abschnitt eine starke Leistung und führte gegen zu diesem Zeitpunkt schlecht organisierte Patriots mit 5:0. Die Tore für die Nordhessen erzielten Witzel und Unger je eins und Möller drei.

Im zweiten Abschnitt bekam das mit zwei Junioren und drei Spielern aus der 2.Mannschaft stark verjüngte Patriotsteam das Spiel mehr und mehr in den Griff, und so war es in der 32. Spielminute Jan Bannenberg, der auf Zuspiel von Aaron Elaschuk zum 1:5 für die Südhessen einschoss. Patriotscoach wechselte wie geplant zur Halbzeit den Torhüter. Felix Dombrowsky ersetzte nun Marcel Kempf. Die Patriots mit steigender Leistungskurve, aber ohne weiteren Torerfolg in diesem Drittel.

Im Schlussdrittel dann weiter die Südhessen im Vorwärtsgang, schnürte man nun Phasenweise die Hausherren in ihrer eigenen Hälfte ein. Es dauerte jedoch bis zur 48. Minute, als der Ball das zweite Mal den Weg in das von Martin Stieglitz gehütete Wizard-Tor fand. Andre Gabler nahm sich ein Herz und zimmerte den Ball nach Zuspiel von Christoph Bierschenk halbhoch ins Tor der Hausherren. Die Patriots sahen nun ihre Chance sich eine doch noch gute Ausgangsposition für das Rückspiel am 27.10. im Hessenpokal zu erspielen und machten weiter Druck. In der 54. War es dann Aaron Elaschuk, der mit einem schönen Spielzug auf 5:3 verkürzte. Noch 5 Minuten zu spielen und die Hausherren sehnten den Schlusspfiff entgegen, doch erneut war es Elaschuk, der den Anschlusstreffer knapp 4 Minuten vor Ende markierte. Die Patriots weiter mit engagiertem Spiel nach vorne, aber nie die Defensive vernachlässigend, wusste man, dass die Tordifferenz, im Rückspiel eine wichtige Rolle spielen wird. Eine unnötige Strafzeit von dem an diesem Tag sehr gut spielenden Patriotsverteidiger Alexander Blum drei Minuten vor Ende ließ alle Offensivbemühungen der Südhessen auf die letzte Minute beschränken, doch hier verteidigten die Wizards gut und konnten so den knappen 5:4 Erfolg über die Zeit retten.

„Insgesamt kann ich mit dem Spielverlauf zufrieden sein. Bedenkt man, dass wir diese Spiele als Möglichkeit sehen junge und neue Spieler zu testen. Diese haben sich toll in den Dienst der Mannschaft gestellt. Im ersten Drittel haben wir nicht ins Spiel gefunden und bei Kassel hat alles gepasst. Ab dem zweiten Drittel waren wir aber die bessere Mannschaft und haben uns von Minute zu Minute gesteigert. Dass es am Ende noch einmal so knapp wurde zeigt, dass die Mannschaft Moral hat und zurückkommen kann. Jetzt haben wir in zwei Wochen alles selbst in der Hand“, so Patriotstrainer Patric Pfannmüller trotz der Niederlage nicht unzufrieden.

Mit diesem Ergebnis hat sich das Team um Trainer Patric Pfannmüller doch noch eine gute Ausgangsposition für das am 27.10 um 15:00 Uhr in Assenheim stattfindende Rückspiel um den Hessenpokal erarbeitet. Gewinnen die Niddataler das Heimspiel mit mindestens zwei Toren Unterschied ist der Pokal, der zum ersten Mal ausgespielt wird, in der Wetterau.

Rhein-Main Patriots: Tor: Marcel Kempf, ab 32.Spielminute Felix Dombrowsky

Feld: Marco Kluin, Marco Forster, Jan Bannenberg (1), Lars Bannenberg, Christoph Bierschenk, Andre Gabler (1), Alexander Blum, Edgar Brunn, Sebastian Aletter, Aaron Elaschuk (2), Sebastian Neumann, Sebastian Bauersfeld

Spielinfos: DW Kassel Wizards – IVA Rhein-Main Patriots 5:4 (5:0/0:1/0:3)
Strafzeiten: Kassel 15 Min. / Assenheim 11 Min.
Zuschauer: 175

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.