Patriots unterliegen in Spiel zwei des Hessenpokals nach 2.0 Führung noch mit 4:7 gegen Kassel. Sturmpause war der Anfang vom Ende. Kassel cleverer im Abschluss. Saison mit Blick auf 2014 nun beendet.

 

Am Sonntag mussten sich die Rhein-Main Patriots auch im zweiten Spiel, nach der knappen 5:4 Niederlage im Hinspiel, dem hochmotivierten Kassel Wizards erneut geschlagen geben. Dabei fing alles für die Südhessen so gut an. Entschlossen kam man aus der Kabine und führte bis zur 11. Spielminute durch Tore von Forster und Bierschenk mit 2:0. Doch eine 15 minütige, von den Schiedsrichtern, wegen des Sturmes angeordnete Unterbrechung sollte die Hausherren komplett von ihrer Linie abbringen. In den verbleibenden 9 Minuten dieses ersten Drittels konnte Kassel das Spiel in ein 2:3 noch drehen. Auch im zweiten Abschnitt die mit einigen jungen und neuen Spielern bestückten Patriots nicht auf der Höhe und Kassel konnte seine Führung auf 2:5 weiter ausbauen.

Im Schlussabschnitt stellte man auf zwei Reihen um und versuchte nochmal alles doch nach dem 3:5 wusste Kassel erneut zu antworten Auch nach einem zwischenzeitlichen 4:6 waren es erneut die Wizards, die mit einer guten Mannschaftsleistung und einer weitaus besseren Chancenverwertung den Endstand vor knapp 170 Zuschauern zum 4:7 vergönnt war.

„Glückwunsch an Kassel sie haben verdient den Hessenpokal gewonnen. Ich lasse da auch keine Ausreden gelten, auch wenn uns natürlich aufgrund einer auf vielen Positionen neuformierten Mannschaft deutlich an Spielverständnis gefehlt hat. Das spiegelte sich in einer hohen Zahl von Fehlpässen und leichtfertigen Fehlern wieder. Dennoch war es ein Duell welches wir gewinnen wollten, was uns nicht gelungen ist“, so Patriots Trainer Patric Pfannmüller. Auf die Frage was man aus den Spielen mitnehmen kann, antwortet er: „Uns bleiben einige Erkenntnisse, die es gilt in den nächsten Monaten zu nutzen. Ich bin gerade mit unseren Neuzugängen zufrieden. Die Junioren sind im Training sehr motiviert und fügen sich sehr gut ein. Das die Umstellung auf das doch wesentlich höhere Tempo in der Bundesliga seine Zeit braucht und in den ersten Monaten auch Fehler bedeuten ist normal. Da ist halt noch etwas Geduld und Zeit gefragt. Auch der bereits feststehenden Neuzugang Yannick Wehrheim und der am Sonntag nach lediglich zwei Trainingseinheiten erstmals aufgelaufene Shane Haskins haben schon das ein oder andere Mal beweisen können, dass sie uns in der kommenden Bundesligasaison sehr gut zu Gesicht stehen werden,“ so Trainer Patric Pfannmüller weiter.

Für die Patriots ist die Saison jetzt im Großen und Ganzen vorbei. Lediglich am 30.11. reisen die Spieler um Kapitän Marco Kluin noch einmal zu einem Freundschaftsturnier erneut nach Kassel, wo man als Titelverteidiger an den Start gehen wird. Nach einer Trainingspause bis 22. November werden die Spieler bereits am 01.12. mit einer lockeren Vorbereitung auf die kommende Bundesligasaison beginnen. Richtig ernst wird es aber erst am 15.01., wo die intensive Vorbereitungsphase beginnen wird. Das erste Testspiel ist für den 16.02. geplant.

 

 

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