Schlechte Chancenauswertung führt zu verdienter 6:1-Niederlage 

Ahaus. Mustangs mit gutem Spiel gegen den Klassenprimus. Niederlage fällt etwas zu deutlich aus. 

Ersatzgeschwächt mussten die Mustangs die Reise zum Ligaprimus nach Ahaus antreten. Mit lediglich zwei Reihen fehlen Trainer Rene Hellberg die Möglichkeiten, das Team offensiv auszurichten. Aus diesem Grund agierten die Mustangs ungewohnt defensiv und überließen den Gastgebern das Spiel. Trotz allem unterband man die Angriffsbemühungen der Maidy Dogs weitestgehend, die somit nicht ihr gewohntes Spiel entfalten konnten. Die Tore im ersten Drittel fielen durch individuelle Fehler der Mustangs. Zweimal gab man einen erkämpften Ball unnötigerweise wieder her. Somit führten die Ahauser zur Pause mit 2:0 (8. und 19. Minute). Grund hierfür auch die nicht ausreichende Chancenauswertung, ein altbekanntes Problem der Wildpferde. 

Dennoch gab es in der Pause viel Positives zu Besprechen. Die Abwehr stand, bis auf wenige Ausnahmen, solide und ließ lediglich Schüsse aus der zweiten Reihe zu, die kein Problem für Keeper David Beermann darstellten. Genauso wollte man auch im zweiten Abschnitt agieren und eine der Chancen endlich nutzen. Zu Beginn lief alles nach Plan, lediglich ein Tor wollte für die Mustangs nicht fallen. Dann kam eine Phase der fehlenden Orientierung. Ein Doppelschlag in der 29. und 30. Minute sorgte für die Tore 3 und 4 der Gastgeber. Hier ließen die Mustangs die notwendige Disziplin im Abwehrverhalten vermissen und so ergaben sich zu viele Freiräume, die konsequent genutzt wurden. Kurz vor Ende dann das 5:0 in Unterzahl. 

Für die letzten 20 Minuten setzten die Mustangs alles auf eine Karte. Volles Forechecking hieß nun die Devise. Und dies zeigte Wirkung. Zahlreichen Chancen konnte man sich erarbeiten. Bei angezeigter Strafe für Ahaus und somit 5 gegen 4-Überzahl netzte Sebastian Prey den Ball mit einem strammen Schuss ein (45. Minute). Doch Ahaus hatte die passende Antwort parat. 20 Sekunden nach Wiederanpfiff stellten die Gastgeber den alten Abstand wieder her. In der Folge weiter Chancen auf beiden Seiten. Die Beste hatte Nachwuchsspieler Nick Annobil, der den Torwart freistehend verlud und den Ball dennoch nicht im Tor unterbringen konnte. Somit endete das Spiel mit einer verdienten 6:1-Niederlage. 

Die offensivere Taktik zeigte die Anfälligkeit der Ahauser, allerdings konnten die Chancen zur Verbesserung des Ergebnisses nicht genutzt werden. Die notwendige Kondition haben die Mustangs, allerdings müssen drei Reihen vorhanden sein, um dies über eine ganze Spieldistanz zu praktizieren. Somit erhoffen sich die Hebewerkstätter ein anderes Spiel, wenn die Ahauser Maidy Dogs im September im SpoNo gastieren. 

Nächstes Wochenende stehen für die Mustangs gleich zwei Auswärtsspiele auf dem Programm. Am Samstag geht es zum Tabellenletzten nach Neheim. Sonntag gastiert man in Oberhausen und misst sich erstmalig mit den Fireballs Sterkrade. 

GV Mustangs: D. Beermann – S. Beermann (C), Ernesti(A), Annobil, Düsing, S. Frisse, Frölich, Hellberg, Prey,

PM: GV Mustangs Waltrop

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