Die zweite Mannschaft der Sauerland Steel Bulls gewinnt mit 13:6 (3:1/6:3/4:2) gegen die TV Anrath 99ers und zieht so in die nächste Pokalrunde ein.

Das Spiel begann druckvoll mit Chancen auf beiden Seiten. Nach knapp fünf Spielminuten ging Anrath in Führung. Kai Erlenhardt traf per Nachschuss. Drei Minuten später konnte Jan Depner ausgleichen. Er spitzelte den Ball von der linken Seite dem Torwart durch die Beine. In der Folge mehr Chancen für Anrath. Christian Schwunk im Tor der Sauerländer hielt sein Team mit einigen Paraden im Spiel. Nach knapp 11 Minuten hatten die Steel Bulls Pech – Sascha Jacobs traf nur den Pfosten. In der 14. Spielminute die erste Führung für die Sauerländer. Patrick Sluga traf per Abstauber. Zuvor hatte Mike Psotta einen mächtigen Schlagschuss „losgelassen“. Den Abpraller verwertete Sluga ohne Probleme. Sascha Jacobs trifft Sekunden vor der ersten Pause wieder nur den Pfosten. Mit 3:1 ging es in die erste Pause.

Das Mitteldrittel sollte sich zu einem wahren Schlagabtausch entwickeln. In der 25. Spielminute trafen die Sauerländer aus dem Gewühl nur die Latte. Zwei Minuten später fiel der Anschlusstreffer für Anrath. Kai Erlenhardt traf per Rückhandschlenzer. Eine Minute später ein „Big-Save“ durch Christian Schwunk, der einen Konter und den anschließenden Nachschuss entschärfte. In der 28. Spielminute hatte Sascha Jacobs Glück. Sein Schuss ging nicht an den Pfosten oder an die Latte sondern schlug im Winkel ein – 4:2. Nur 70 Sekunden der erneute Anschluss für Anrath. Kai Erlenhardt traf im Nachschuss. Kurz danach die erste (und einzige Strafzeit im gesamten Spiel) gegen die Steel Bulls. Diese Chance konnte die 99ers nutzen. Wieder Erlenhardt war zu Stelle. Der Ausgleich hielt jedoch nur knapp 40 Sekunden. Sascha Hochfelde traf per Schlenzer. Daniel Winter konnte in der 34. Spielminute per Abstauber auf 6:4 erhöhen und nur 30 Sekunden später erhöhte Patrick Sluga ebenfalls per Abstauber bereits auf 7:4. In der 38. Und 39. Spielminute erhöhte Sascha Hochfeld durch zwei weitere Treffer auf 9:4. Kurz vor der Drittelpause Pech für Anrath mit einem Pfostenschuss.

Im letzten Drittel machte Anrath noch einmal richtig „Dampf“. Nach exakt drei Minuten traf Marten Endrikat zum 9:5 Anschlusstreffer. Danach weiter Druck auf das Sauerländer Tor. Christian Schwunk hielt seinen Kasten jedoch „sauber“. In der 51. Spielminute trifft Patrick Sluga nach mehreren Versuchen zum 10:5. In der 52. Spielminute verwandelt Morten Endrikat einen direkten Freistoß zum 10:6. Vier Minuten vor Schluss erhöht Sascha Hochfelde von der rechten Seite auf 11:6. Sascha Jacobs trifft zwei Minuten vor Schluss per Schlenzer zum 12:6 und erneut Sascha Hochfelde 45 Sekunden vor Spielende zum 13:6 per Abstauber.

Ein besonderes Lob verdienten sich die beiden Torhüter. In der kritischen Phase hielt Christian Schwunk die Sauerländer durch gute Paraden und gute Reflexe im Spiel. Auf der Gegenseite stand mit Lothar Schrörs ein 55jähriger „Senior“ im Tor. Trotz der vielen Gegentore: Respekt für diese Leistung!

Steel Bulls: Schwunk, Lingenberg (n.e.) – Weischede, Psotta, Gloerfeld, Sluga (3), Hochfelde (5), Bogdan, Eichhorn, Ossenberg, Jacobs (3), Kowalski, Winter (1), Depner (1), Rudewig

Anrath 99ers:Schrörs – Endrikat (2), Nelsen, Erlenhardt (4), Ducho, Sührke, Weßels, Wagner

Strafzeiten:
Sauerland Steel Bulls 2 Minuten

TV Anrath 99ers 0 Minuten

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