Mit 10:5 (3:2, 5:2, 2:1) verloren die Rhein Main Patriots am Samstagabend ihr Auswärtsspiel bei den IH Samurai Iserlohn. Damit verpassten die Niddataler die Chance für eine Überraschung in Nordrhein-Westfalen zu sorgen.

Trotz der Niederlage zeigte man sich im Lager der Hessen nach dem Spiel dennoch durchaus einverstanden mit der Leistung, denn die Vorzeichen standen nicht so gut für die Patriots. Das Team musste nach den Ausfällen der gesperrten Shane Haskins, Tobias Etzel und Marco Kluin kurzfristig auch noch auf seine beiden Leistungsträger Hannes Ressel und Kevin Napravnik verzichten, die wegen Krankheit ausfielen. Dennoch wusste die Mannschaft von Trainer Patric Pfannmueller kämpferisch zu überzeugen und bot dem amtierenden Meister aus Iserlohn über weite Phasen der Begegnung ordentlich Paroli.

Das erste Drittel war trotz einer frühen Führung der Gastgeber ausgeglichen. Gerade im Spiel vier gegen vier zeigte das junge Patriots-Team eine starke Vorstellung und konnte sich immer wieder gefährlich vor dem Tor der Gastgeber in Szene setzen. Nach den beiden Toren durch den Junior Fabian Horak zum zwischenzeitlichen 1:1 Ausgleich und dem 3:2 Anschlusstreffer durch Jan Erik Bannenberg waren alle Chancen auf einen Überraschungssieg noch in Takt.

Im zweiten Abschnitt mussten die Patriots einige Strafen gegen sich hinnehmen, was zu Powerplaysituationen für die Samurai führte. Iserlohn zeigte seine Klasse im Überzahlspiel und konnte in dieser Phase die Chance nutzen, sich vorentscheidend abzusetzen. Den Patriots war deutlich anzumerken, dass die zahlreichen Umstellungen besonders in den Überzahlformationen zu wenig Durchschlagskraft führten. Die Niddataler ließen sich durch die Kaltschnäuzigkeit der Gastgeber jedoch nicht entmutigen und konnten durch weitere Treffer von Jan Erik Bannenberg zum 5:3 und Yannik Wehrheim zum 8:4 das Spiel weiter offen gestalten.

Im Schlussdrittel war es der junge Sebastian Aletter der mit dem schnellen 8:5 noch mal Hoffnung bei den Patriots aufkeimen lies. Die Hessen mussten an diesem Abend aber anerkennen, dass die Samurai stärker waren und sich daher schließlich geschlagen geben. 

„Das Überzahlspiel der Iserlohner hat heute den Unterschied gemacht“, so Patric Pfannmueller im Anschluss an die Partie. „Trotz der zahlreichen Ausfälle hat mein Team sich tapfer geschlagen. Gerade das drei gegen vier Unterzahlspiel hat mir gestern gut gefallen. Leider war unser Powerplay nicht effektiv genug“. Weiter hatte der Coach lobende Worte für den Debütanten Fabian Horak. „Er hat heute ein gutes Debüt gegeben und Sebastian Aletter wusste ebenso zu überzeugen. Wer sich beim Meister, trotz der vielen Ausfälle, behaupten kann, zeigt welches Potenzial vorhanden ist“.

Am kommenden Samstag ist der Crefeld SC zu Gast bei den Rhein Main Patriots. Die Niddataler peilen bei dieser Begegnung den zweiten Saisonsieg an und hoffen dabei auf eine entspannte Personalsituation.

IH Samurai Iserlohn – Rhein Main Patriots 10:5 (3:2, 5:2, 2:1)

Tore Patriots: Fabian Horak, Jan Erik Bannenberg (2), Yannik Wehrheim, Sebastian Aletter

Strafminuten: Iserlohn 21+ 2x 10 – Patriots 29+ 2x 10 

Patriots: Ingo Schwarz, Felix Dombrovsky (ab 41. Minute)

Marco Forster ( C ), Dennis Berk, Andre Gabler , Alexander Blum, Yannik Wehrheim, Sebastian Bauersfeld, Jan Erik Bannenberg, Sebastian Aletter, Fabian Horak

JH

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.