jubelnde Bundesliga-Team nach Sieg im letzten Saisonspiel Bericht: Am Rande der Bande 2 - Saisonrückblick
jubelnde Bundesliga-Team nach Sieg im letzten Saisonspiel
Bericht: Am Rande der Bande 2 – Saisonrückblick

„Wer hätte das Gedacht? … und dabei haben wir uns so viel vorgenommen!“ – nach einer nahezu perfekten Spielzeit 2012 mit Klassenerhalt in der 1. Bundesliga, Meisterschaft in der Regionalliga mit Aufstieg in die 2. Bundesliga, Meisterschaft in der Landesliga Mittelrhein mit Aufstieg in die Regionalliga, Gruppensieger in der 1. Jugendliga, NRW-Vizemeister und Vize-Pokalsieger und Deutscher Meister bei der Jugend, Vizemeister in der 2. Jugendliga, Vizepokalsieger bei den Junioren, Gruppen- und Endrundensieger mit der Bambini 1, Endrunden-4-Sieger mit den Bambini 2 … schauten wir plötzlich in vielen Bereichen nach unten: Herren 1, Herren 2, Herren 3, Jugend 1 – alle spielten gegen den Abstieg. Im Sommer dann das absolute Highlight: Die Jugend gewinnt in Kaarst den Jugend-Europapokal und Krefeld feiert. Ein Ruck geht durch so manch ein Team bei den Skating Bears, vielleicht auch mit dem Motto der Euro-Cup-Sieger im Hinterkopf: „Wir siegen mit Stolz, verlieren mit Respekt, geben aber niemals auf!“ So entwickelte sich eine teils dramatische Saison.

Europapokalsieg-Jugend-Team
Europapokalsieg-Jugend-Team

Aber dies nun im Einzelnen:

Bei den Bambini ist ein richtig guter Weg eingeschlagen worden. Schon schnell ist zu erkennen, dass ein zweites Bambini-Team nachgemeldet werden kann. Die Bambini 1 spielen in der Vorrunden in eine ganz starken Gruppe gut mit und belegt hinter den Hilden Flames und den Köln Rheinos mit 22 Punkten einen hervorragenden dritten Platz und qualifizieren sich für die Bambini-Endrunde 1, wo sie neben den Flames und Rheinos nun auch mit den Fireballs Sterkrade und den Mendener Mambas zu tun haben und dort ebenfalls gut mitspielen. Hier legten die Bambini 1 sogar noch nach ließen nun Hilden und Menden 1 hinter sich und lieferten sich einen harten Kampf mit Sterkrade und Köln. Am Ende stand ein sehr guter dritter Platz mit 16 Punkten, den zweitmeisten geschossenen Toren und den zweitwenigsten kassierten Treffern. Eine klasse Leistung.

 Sieger bei größten Bambini-Turnier in Langenfeld und erfolgreicher Saisonverlauf
Sieger bei größten Bambini-Turnier in Langenfeld und erfolgreicher Saisonverlauf

Die Bambini 2 spielen in der Endrunde 3. Die wirklich ganz kleinen Bären spielen ein starkes und engagiertes Skaterhockey mit viel Freude und begeisterten Eltern, die ihre Kids toll anfeuern. Dass sich hier noch nicht unbedingt sofort Erfolg in Form von Siegen einstellt ist bei den teilweise noch nicht einmal sechs Jahren alten Mädchen und Jungen klar und auch zweitrangig. Die Begeisterung, die die Kinder ausstrahlen, zaubert auch vermeidlich neutralen Zuschauern ein erfreutes Lächeln ins Gesicht. Und dennoch endet die Saison mit dem Erfolg eines Sieges, eines weiteren Punktgewinns und acht geschossener Tore. Eine großartige Leistung der Kids und Trainer. Und die Konkurrenz war mit den 1. Teams aus Kaarst, Essen und Brakel, sowie der Zweitvertretung aus Menden nicht ohne. Bei den Bambini kann man nur immer wieder sagen: Weiter so, ihr macht das alle richtig klasse!

Trotz zwischenzeitlicher Querelen, die es immer wieder mal in einem Team und dem Teamumfeld geben kann, gehen die Schüler 1 ihren Weg und das sehr erfolgreich. Nach einer erfolgreichen Vorrunde mit 19 Punkten standen die Schüler nun im Play-Off-Halbfinale um die NRW-Meisterschaft. Dort trafen sie auf die Fireballs Sterkrade, gegen die es eine Heimspiel-Niederlage, aber auch einen Auswärtssieg gab. Es war also alles möglich. Doch die Fireballs waren zu stark. Nach einer starken Leistung der Skating Bears im Hinspiel, wo die Bears kanpp mit 1:3 unterlagen, mussten sich die ersatzgeschwächten nach ganz tollem Kampf den Gästen aus Sterkrade mit 0:4 geschlagen geben. Mit etwas mehr Ruhe im Umfeld der Mannschaft wäre vielleicht auch mehr drin gewesen.

Etwas schwerer taten sich die jungen Schüler 2 in der 2. Liga West A. Ein Sieg nach regulärer Spielzeit und einer nach Penalty-Schießen standen nach 10 Spielen zu Buche. In der neu eingeführten Schüler Endrunde kämpfen die Schüler 2 nun gegen die Erstvertretungen der Bockumer Bulldogs und der Maidy Dogs Ahaus sowie gegen die zweite der Crash Eagles Kaarst. Hier mussten sie leider dreimal im Penalty-Schießen den Kürzeren ziehen, konnten aber die Crash Eagles 2 einmal bezwingen und kamen auf sechs Punkte. Die Konkurrenz, auf die unsere Schüler 2 im Laufe der Saison traf, war nicht ohne. Daher kann man mit der gezeigten Leistung schon recht zufrieden sein und darauf aufbauen. Die Jugend 1 hat es in dieser Saison richtig schwer und spielt gegen den Abstieg. Nach zehn Spielen stand lediglich ein Sieg in Bissendorf auf dem Konto der Skating Bears, die damit die Rote Laterne in der Liga innehatten. Nach dem Trainerwechsel zeigte die Jugend 1 schon bei den Spielen neun und zehn gegen die favorisierten Samurai Iserlohn und Fireballs Sterkrade ein deutlich verbessertes Auftreten, siegten dann mit einer Klasseleistung gegen Ahaus und schaffte zwei Penalty-Siege gegen die Duisburg Ducks. Es folgte eine Art Offenbarungseid am ersten Ferientag, als man sich fast widerstandslos den Düsseldorf Rams beim 10:3 ergab. Gut erholt präsentierten sich die Bears dann am ersten Spieltag nach der Sommerpause, als sie die Samurai aus der Horkesgath-Arena fegten. Nun sollte es zum Show-Down mit den Köln Rheinos kommen. Abstiegsfinale: bei Teams brauchen im Spiel gegeneinander zwei Punkte. Auch hier wehrten sich die Bears nicht wirklich und verloren die Partie und müssen nun den Gang in die 2. Liga antreten. Auch hier wäre ein wenig mehr Ruhe im Umfeld des Teams sicherlich förderlich gewesen. In der 2. Jugendliga West A hat es die Jugend 2 mit namhaften Erstvertretungen zu tun. Neben Essen, Lüdenscheid, Menden, Detmold und Oberhausen standen nur noch die Fireballs 2 auf der Liste. Daher sind die errungen drei Siege, der eine Penalty-Sieg und der weitere Punktgewinn aus einer Penalty-Niederlage umso höher zu bewerten.

„Europas Sterne leuchten über Krefeld“ – „Skating Bears gewinnen Europapokal“ – „Skating Bears werden Europameister“

„Skating Bears Jugend ist Europapokalsieger 2013“ so und ähnlich titelten die Medien im Sommer nachdem das Sommermärchen für die Skating Bears Jugend-2012 in Kaarst mit dem Europapokal wahr wurde. Nach zwei wenig erfolgreichen Auftaktspielen, spielten sich die Bears in einen Rausch, gaben ihrem Motto nach niemals auf, erreichten als Gruppendritter das Viertelfinale, wo Rossemaison nach 0:2-Rückstand deutlich geschlagen wurde. Auch im Halbfinale ließ man den zweiten Schweizer Vertreter zunächst 2:0 in Führung gehen, ehe die Bears noch vor der Pause ausglichen. Auch die Oensingen Roadrunners wurden letztlich souverän geschlagen. Damit war das Finale perfekt. Ein Traumfinale: denn der Gegner waren die Freunde aus Israel, die Zoran Falcons, die zuvor den Gastgeber Kaarst ausgeschaltet hatten. Hier zeigten sich die Skating Bears einmal anders. Sie legten los wie die Feuerwehr gingen schnell in Führung bauten diese noch aus. Die Falcons verkürzten noch einmal, doch die Bears setzten wieder einen drauf, ließen die Falcons nicht richtig rankommen. Letztlich stand ein klaren 6:3-Sieg auf dem Papier und es herrschten beim CSC nur noch Freude und ausgelassener Jubel.

Europameister mit U19-Nationalmannschaft v.l.n.r. Daniel Schopp- Maximilian Hahn und Jannik Jost
Europameister mit U19-Nationalmannschaft v.l.n.r. Daniel Schopp- Maximilian Hahn und Jannik Jost

Im Junioren-1-Team gab es einen massiven Umbruch zum Saisonstart. Zu den neuen Trainern kamen auch viele neue Spieler aus der Jugend 1 des vergangenen Jahres. Diese hatten ein Hammer- Startprogramm in der Liga und mussten gleich drei Niederlagen, 7:8 in Düsseldorf, 4:8 gegen Kaarst und 1:2 in Köln, hinnehmen. Es folgten zwei klare Siege in Ahaus und gegen Düsseldorf, wo die Junioren 1 exzellentes Skaterhockey zeigten. Gegen Duisburg setzte es eine zu erwartende 3:7- Niederlage, ehe die Bears eine Serie mit 7 Siegen einläuteten und damit wieder die Chance auf die Play-offs bekamen. Die erneute Niederlage gegen Kaarst sorgte für einen Dämpfer. Ein klarer Sieg gegen Ahaus und ein hart erarbeiteter 6:5-Sieg in Duisburg brachte die Bears dann in die Play-offs. Doch ein Monat Pause zwischen dem letzten Liga-Spiel war wohl für die CSC-Junioren zu lang. In einer schmutzigen Partie beider Teams setzte es eine herbe 5:16-Klatsche, bei der die Bears wenig Willen zum Kampf zeigten. Die drei Wochen Pause zwischen dem ersten und zweiten Play-Off-Spiel nutzten die Bears um über ihre Einstellung nachzudenken. Im zweiten Spiel besannen sich beide Teams auf ´s Hockeyspielen, boten den vielen Zuschauern ein tolles und überaus spannendes Spiel, bei dem letztlich die Crash Eagles etwas glücklich aber insgesamt verdient mit einem Treffer in der Schlussminute mit 7:6 gewannen und ins NRW-Finale einzogen.

Die Junioren 2 zeigten eine recht ordentliche Saison und verpassten nur recht knapp den dritten Platz und zeigten sich gegen die starke Konkurrenz aus Kassel, Menden, Lüdenscheid und Bissendorf als Team auf Augenhöhe. Nach einem klaren Sieg in Detmold, unterlagen die Junioren 2 gegen Bissendorf und Kassel, ehe der zweite klare Sieg diesmal gegen Iserlohn 2 eingefahren werden konnte. Beim engsten Konkurrenten um Platz 3, den Mendener Mambas, gab es eine knappe Niederlage, danach eine deutliche Pleite gegen Lüdenscheid, der ein souveräner Sieg gegen Kassel folgte. Dass Bissendorf in dieser Saison konkurrenzlos war, zeigte sich im nächsten Spiel, als die Bears förmlich untergingen. Ein ganz großes Spiel zeigten die Junioren 2 danach gegen den klaren Favoriten Highlander Lüdenscheid, der mit 7:4 bezwungen werden konnten. Die folgenden beiden Spiele waren nur Formsache und gingen klar an die Bears. So kam es zum kleinen Finale um Platz drei gegen die Mambas. Trotz starker Leistung mussten die Junioren 2 eine knappe 6:8 Niederlage hinnehmen und den Sauerländern den dritten Platz überlassen. Aber grämen muss sich das Team deshalb nicht, es hat eine wirklich starke Saison gespielt und kann mit sich zufrieden sein.

Dies kann die Junioren 3 nicht wirklich. In den ersten zehn Spielen setzte es nur Klatschen, wobei sich die Junioren 3 durch mangelnde Disziplin meist selber im Weg standen. Lediglich bei den Spielen gegen den klaren Favoriten Uedesheim zeigten sich die Bears 3 diszipliniert und kämpferisch. Auch im Heimspiel gegen den späteren Aufsteiger Essen Rockets waren die Bears gut dabei, ehe beim Stand von 2:1 für Essen ein paar Rockets im letzten Drittel die Nerven durchgingen und sich die Bears davon provozieren ließen. So wurde aus einem ansehnlichen Hockey-Spiel über 40 Minuten ein kleines Skandal-Spiel wurde, an dem alle Beteiligten einen großen Anteil hatten. Es folgte für die Bears eine böse Pleite gegen Bockum. Doch danach schien bei einigen Bears 3 ein Schalter umgelegt worden zu sein. Zwei sehr disziplinierte Spiele folgten. Mit 4:3 im Penalty-Schießen konnte gegen Oberhausen der erste Sieg gefeiert werden, bei der 5:9 Niederlage verlangten die Bears den Bulldogs alles ab. Im Angesicht des ersten Dreiers ließen sich die Bears in Pulheim wieder provozieren und wären beinahe an der schlechten Disziplin gescheitert. Aber man brachte mit 7:4 den ersten Dreier nach Krefeld. Am letzten Spieltag waren dann die Hilden Flames zu Gast in Krefeld. Hier zeigten die Bears 3 eine starke kämpferische Leistung. Zunächst lag man nach dem ersten Drittel mit 0:2 zurück und konnte im zweiten Abschnitt ausgleichen. Doch Hilden ging erneut in Führung, der CSC kam zurück, glich aus, ging in Führung, Hilden glich aus. Danach zogen die Bears auf 6:3 davon und glaubten, dass in den letzten 10 Minuten nichts mehr anbrennen würde. Doch die Flames verkürzten auf 6:5 und es begannen heiße 7 Schlussminuten bis zu den Punkten sechs, sieben und acht für die Junioren 3. Diese Saison sollten die Bears 3 abhaken, aber nicht vergessen und an den Fehlern, insbesondere der mangelnden Disziplin arbeiten.

Sorgen machten die Herren-Teams

„Wer hätte das Gedacht? … und dabei haben wir uns so viel vorgenommen!“ – so begann vor wenigen Wochen eine Gemütsäußerung unseres Bundesliga-Teams. Grund dafür war die Verzweiflung über den Abstiegskampf, in dem das Team seit Wochen steckte. Die Play-Offs waren das gesteckte Ziel, aber irgendwie kam das Team nicht so in Schwung wie geplant. Mit einem Sieg im Eröffnungsspiel gegen Bremerhaven startete man eigentlich recht gut, doch eine Niederlage folgte auf die andere und so stellte sich schnell heraus, dass man mit Rostock und Bremerhaven gegen den Abstieg kämpfen würde. Dass dies zu einem richtigen Abstiegsdrama führen würde, hatten die Verantwortlichen und das Team der Skating Bears letztlich doch nicht erwartet. Zeitweise unterlag man trotz hervorragender Leistungen knapp gegen die Spitzenteams der Liga, andererseits kassierte man hoher Niederlagen, weil zu Auswärtsspielen nicht genügend Spieler zur Verfügung standen. Auf den hohen Sieg bei den Bremerhaven Whales, folgte eine Art Offenbarungseid im Heimspiel gegen Bissendorf. Am vorletzten Wochenende zeigten sich die Bears dann in Essen von ihrer starken Seite und hatten die Rockets am Rande einer Niederlage. So kam es am letzten Spieltag zum Showdown mit den Rostocker Nasenbären, die im zweiten Drittel das Spiel gedreht hatten. Doch ein Doppelschlag von Max Zillen brachte die Bears wieder ins Spiel zurück. Die Bears rissen sich noch einmal richtig zusammen, kämpften und siegten am Ende verdient nach einer starken kämpferischen Leistung und schafften damit den Klassenerhalt.

Nicht in Schwung kamen die Herren 2 zu Beginn der Saison in der 2. Bundesliga-Nord. Nach der zu erwartenden Niederlage gegen den späteren Aufsteiger Kaarst, folgte eine Niederlage im Penalty- Schießen gegen Hannover nach einer spannenden Partie mit dramatischem Verlauf. Es folgte die dritte Niederlage gegen einen Top-Favoriten. Dann endlich der erste Sieg gegen Menden, auf den eine herbe Niederlage in Hannover folgte. Als die Herren 2 dann drei Siege in Folge schafften und dabei die Sauerland Steel Bulls schlugen, dachte man es geht so weiter. Aber mit einer wohl etwas überheblichen Einstellung agierte man in Menden und kassierte eine unnötige Niederlage. Es folgte ein Sieg in Kassel und dann vier Niederlagen in Serie und plötzlich steckten die Bears 2 wieder tief im Abstiegskampf, wo man nicht hin wollte. Insbesondere die Heimniederlage gegen die Berlin Buffalos, einem direkten Konkurrenten im Abstiegskampf, schmerzte. Die Herren 2 rissen sich aber noch einmal richtig zusammen, bezwangen die Kassel Wizards zum zweiten Mal und fügten auch den Bissendorf Pantern eine zweite Niederlage zu. Nun ging es im Abstiegs-Lokalduell darum, ob die Bears oder die Bulldogs den Gang in die Regionalliga antreten müssen. Die super faire Partie ging hin und her, beide Teams kämpften aufopferungsvoll. Mal führte der CSC, mal die Bulldogs. Fünf Minuten vor dem Ende, die Bulldogs hatten nach 4:2 Rückstand ausgeglichen, gingen die Skating Bears wieder in Führung. Doch die Bulldogs machten mächtig Druck, Crefeld schwamm. Als Bockum dann den Goalie für eine weiteren Feldspieler vom Feld nahmen, nutzen die Bears einen Abspielfehler zum entscheidenden Empty-net-goal. Damit war das sympathische Bulldogs-Team leider abgestiegen und die Bears hatten den Klassenerhalt in der Tasche. Das Auswärtsspiel in Berlin war für die Herren 2 dann nur noch Party.

Die alten Herren 4 nutzten ihr Aufstiegsrecht nach der Meisterschaft in der Landesliga Mitte und wollten als neue Herren 3 in der Regionalliga West ihr Glück versuchen. Das dies nicht so einfach würde, wurde den Herren 3 schnell bewusst. Nach vier Auftaktniederlagen konnte der erste Sieg eigefahren werden, dem weitere drei Niederlagen folgten. Auf den Penalty-Sieg gegen Bonn folgte eine unnötige Heimpleite gegen Kerpen. Auf den überraschenden Sieg in Düsseldorf folgten drei weitere Niederlagen, doch der Abstieg war noch nicht besiegelt. Die Herren 3 mussten noch zweimal gegen Schlusslicht Aachen antreten und die GSG Nord hatte ein Hammer-Schlussprogramm. Die Bears 3 setzten ein Zeichen, siegten souverän mit 7:2 im Heimspiel, die GSG Nord verlor alle Restspiele. Beim letzten Spiel in Aachen hielten die Bears bis Ende des zweiten Drittels gut mit, mussten im letzten Abschnitt dem kräfteverschleiß Tribut zollen. Mit nur zwei Reihen aus dem Riesenkader kamen die Bears im letzten Drittel nicht mehr mit und kassierten fünf Gegentore zur 10:4 Niederlage, die den Abstieg aus der Regionalliga bedeutete. Schade eigentlich, da war möglicherweise mehr drin.

Die neue Herren 4 war durch den Wechsel viele Spieler in die neue Herren 3 weggeschrumpft. Teilweise mussten die Bears 4 mit vier oder fünf Feldspielern antreten, wobei davon oft noch drei Junioren waren. So muss der vorletzte Platz mit drei Siegen und zwei Niederlagen im Penalty-Schießen umso höher bewertet werden. Von den 17 eingesetzten Spielern waren neun Junioren-Spieler, die sich toll einfügten und mit den acht Herren-Spieler das Beste rausholten, was sie rausholen konnten.

Die Hobby-Truppe Herren 5 hat sich zwar gebildet, aber noch nicht so richtig etabliert. Hier herrscht berufs- und familienbedingt oft „Hängen im Schacht“, heißt so viel wie, oft waren nicht genügend Spieler anwesend, so dass vielfach mit den Herren3 , die ebenfalls eine eher magere Trainingsbeteiligung aufzuweisen hatten, zusammen trainiert wurde, was aber richtig Spaß machte.

Die Crazy-Old-Bears konnten beim Old-Bears-Cup 2013 ihren Titel vom Vorjahr nicht verteidigen, siegten aber im kleinen Finale und wurden beim achten COBs-Cup Dritter.Aber es gibt noch weitere positive Dinge des Jahres zu berichten:So wurden mit Jannik Jost, Daniel Schopp zwei Skating Bears und mit Maximilian Hahn ein zukünftiger Bär mit der U19-Nationalmannschaft Europameister.

Beim Ball des Sports wurde das Deutscher-Meister- und Europapokalsieger-Team Jugend 2012 zur viertbesten Herren Mannschaft des Jahres 2013 gewählt. Die Nominierung erfüllte das Team schon mit Stolz. – Sieger wurde DEL-Halbfinalist Krefeld Pinguine, gefolgt vom Crefelder Ruder Club, Deutsche Meister im Ruder-Achter, und dem Aufsteiger in die vierte Fußballliga, KFC Uerdingen. Die Skating Cats, die Kunstlaufabteilung des Crefelder SC, konnte ebenfalls einige Erfolge verbuchen.

Höhepunkt war sicherlich die NRW-Meisterschaft von Franziska Stach, die später noch die Bronze-Medaille bei der deutschen Meisterschaft gewann, und der Turniersieg der Skating Cats in Velbert. Letztlich wurde der Crefelder SC noch vom Landessportbund, der NRW-Sportjugend und dem Ministerium für Familie, Jugend, Sport und Kultur zum anerkannten und zertifizierten „Kinderfreundlichen Sportverein“ ernannt.

Abschied nehmen müssen die Skating Bears von einigen Urgesteinen:
Nachdem Tim Gregorie und Dennis Kobe bereits im Laufe der Saison die Herren 1 Richtung Uedesheim verlassen hatte, folgte nach dem letzten Saisonspiel auch Kapitän Tim Bothe, der statistisch erhobene 209 Spiele für die Bears absolvierte, dabei 31 Tore erzielte, 45 Vorlagen gab und 349 Strafminuten kassierte. Leider hat auch Nationalspieler Dennis Holthausen sich entschieden die Skating Bears zu verlassen. Nach 307 Spielen für die Bears, bei denen er 381 Tore erzielte, 275 Tore vorbereitete und nur 68 Minuten in der Kühlbox verbrachte, wechselt Dennis zur kommenden Saison über den Rhein zu den Duisburg Ducks. Dort hat er bessere Perspektiven hinsichtlich seiner Nationalmannschaftskarriere und eher die Möglichkeit einmal Deutscher Meister zu werden. Die Skating Bears danken den dreien für ihren Einsatz und die Leistungen für die Skating Bears und wünschen ihnen viel Erfolg, außer gegen uns.

Nach der Saison ist vor der Saison. Daher stecken die Skating Bears nun tief in der Kaderplanung und beginnen jetzt mit der Vorbereitung auf die Saison 2014, die sicherlich wieder einige Spannung, aber hoffentlich wenige Spannungen bringen wird.

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