Keine Chance hatten die Skating Bears im zweiten Saisonspiel gegen die Samurai Iserlohn. Im ersten Drittel waren die Bears, die Grippe bedingt auf Sebastian Eloo verzichten mussten, noch recht gut im Spiel, lagen nur mit 3:1 zurück.

Doch im zweiten Drittel ging wie in der Mitte der vergangenen Saison nichts bei den Bears. Die Samurai erhöhten mit fünf weiteren Toren auf 8:1. Die Skating Bears waren wie so oft in der Vergangenheit nicht in der Lage sich auf das winzige Spielfeld einzustellen: denn auch in der neuen Heidehalle ist das Spielfeld nicht größer als in der alten Halle, Es rollten permanent Angriffe auf das Tor des CSC und ein beruhigender Aufbau oder eine Befreiung über eine weitere Entfernung war nicht möglich.

Auch im letzten Drittel kamen die Bears nicht richtig ins Spiel. Sie erzielten zwar zwei Tore, aber die reichten kaum als Ergebniskosmetik aus, denn Iserlohn legte noch 4 weitere drauf, so dass am Ende eine 3:12 Klatsche auf dem Papier stand. Im vergangenen Jahr schafften die Bears ein Tor mehr.

Diese hohe Iserlohn-Niederlage ist jedoch keine Krefelder-Problem, sondern eines aller Teams. Im vergangenen Jahr konnte lediglich Duisburg mit 8:11 in Iserlohn gewinnen, alle anderen Teams unterlagen und nur Augsburg (6:5) und Köln (4:3) waren dort bei ihren Niederlagen auf Augenhöhe, alle anderen fuhren Niederlagen zwischen 8:2 und 16:4 ein. Dies soll die großartige Leistung der Samurai nicht schmälern, denn auch auswärts sind sie schon seit zwei Jahren richtig gut drauf und daher insgesamt sehr erfolgreich, ein äußerst homogenes, spielfreudiges und treffsicheres und vor allem eingespieltes Team.

Die Bears sollten nun schnell diese Klatsche vergessen, sich an ihre eigenen Tugenden erinnern und an die kommenden Aufgaben denken.

Zweifacher Torschütze bei den Bears war erneut Spieler-Co-Trainer Brandon Bernhardt.

PM: Crefelder SC

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