Die Skating Bears setzen ihren Aufwärtstrend die Kaarst fort. Foto:Raiko Gayk
Die Skating Bears setzen ihren Aufwärtstrend die Kaarst fort. Foto:Raiko Gayk

Im Duell der Dauerrivalen wollten die Skating Bears am Donnerstagabend gegen die Crash Eagles Kaarst an die tolle Leistung aus den Spielen gegen Köln und Iserlohn anknüpfen. Bei einem Sieg würden die Skating Bears die Abstiegsränge verlassen, denn Duisburg unterlag unglücklich mit 8:7 im Penaltyschießen gegen die Samurai Iserlohn. Aber für einen Sieg gegen Kaarst bedarf es einer ebenso guten und konzentrierten Leistung wie gegen Iserlohn und Köln.

So gingen die Skating Bears auch die ersten Minuten an, erspielten sich gleich ein paar kleine Torchancen und ließen die Gäste sich kaum entfalten. Ab der fünften Minute wurden die Crash Eagles etwas munterer erspielten sich ebenfalls Chancen, aber die Skating Bears machten in der siebten Minute durch Waja Steinborn das 1:2, der Pass kam von Goalie Marius Zimmermann. Kaarst antwortete mit wütenden Angriff und machten Platz für Krefelder Konter. Nach wenigen Momenten Kaarster Überlegenheit, hatten die Bears das Spiel wieder im Griff. In der 13. Minute mussten dann Spieler beider Teams auf die Strafbank, es ging drei gegen drei weiter. Den vielen Raum nutzten beide Teams nicht aus. Als dann wieder alle auf dem Feld waren, ging Adrian Grygiel allein auf Marius Zimmermann zu und versenkte unhaltbar zum 1:1. Nur wenige Augenblicke später eroberte sich Daniel Schopp den Ball an der Mittellinie, tanke sich durch und vollstreckte zur erneuten Führung für die Skating Bears, 2:1.

Die Eagles kamen sehr motiviert aus der Kabine, drängten auf den Ausgleich, doch die Bears machten das 3:1. Sebastian Müller hatte klasse in den freien Raum gespielt wo Sebastian Eloo lauert und den Ball mit etwas Glück durch die Beine des Goalies Malte Rütten über die Linie mogelte. In der 24. Minute musste dann ein Bär auf die Strafbank. Nur dreißig Sekunden war es mit dem Powerplay für die Gäste vorbei, denn sie zogen ihrerseits eine Strafzeit, kamen kurz darauf zu einer guten Chance für Adrian Grygiel, die Marius Zimmermann glänzend parierte. Fast im Gegenzug brannte es im Kaarster Torraum, doch Krefeld brachte den Ball nicht im Tor unter. In der 27. Minute erkämpfte sich erneut Daniel Schopp den Ball im Mittelfeld, zog Richtung und zog ab und traf unten rechts zum 4:1. Kaarst drückte nun mächtig. In der 29. Minute musste dann ein Crash Eagle auf die Strafbank. Die Bears konnten aber die nummerische Überlegenheit nicht nutzen, schossen aber Malte Rütten gut warm. Die Bears versuchten in der Folge den Ball ins Tor zu tragen, anstatt mit schnellen Pässen zum Abschluss zu kommen, das rächte sich in der 33. Minute als Kaarst mit einem Konter durch Tim Dohmen auf 4:2 verkürzte. In der 37. Minute musste erneut ein Eagle in die Kühlbox, auch diese Überzahl brachte nichts Zählbares ein.

Im letzten Drittel müssten nun die Gäste aus Kaarst kommen, um den Rückstand aufzuholen. Der Druck blieb zunächst aus, zumal die Eagles auch in der zweiten Minute bereits eine Strafzeit bekamen, als Daniel Schopp einen Konter fuhr und dabei von den Beinen geholt wurde. Die Bears kamen nicht richtig in die Box verloren den Ball und Kaarst konterte und traf im dritten Nachschuss zum 4:3-Anschlusstreffer. In der 45. Minute hämmerte Max Zillen schon fast verzweifelt aufs Kaarster Tor und der Ball trudelte durch die Beine des ansonsten sehr starken Malte Rütten, 5:3 für den CSC. Keine Minute später rappelte es erneut im Kaarster Kasten, Florian Lintorf konnte diesmal den Gäste Goalie überwinden. Danach musste wieder ein Eagle auf die Strafbank. Das Power-Play lief zwar besser, war aber erneut nicht von Erfolg gekrönt. Mit dem Ende der Strafzeit musste dann ein Skating Bear auf die Strafbank. Die Eagles kamen nicht wirklich richtig ins Spiel, konnten aber dennoch auf 6:4 verkürzen. Max Bleyer konnte den starken Marius Zimmermann überwinden. Und wieder ging das Minutenzählen los. In der 54. Minute ging es erneut für einen Krefelder auf die Strafbank und Kaarst machte richtig Druck und traf zum 6:5, als die Abwehr den Ball nicht aus der Gefahrenzone bringen konnte. Kaarst hielt den Druck hoch, kam zu guten Chancen, Krefeld zu Kontern und erneut eroberte sich Daniel Schopp im Mittelfeld den Ball und zog zum Tor und tunnelte zum 7:5. 90 Sekunden vor dem Ende wurde es noch mal brenzlig, als ein Krefelder Fehlpass genau auf eine Kaarster Kelle, aber Marius Zimmermann parierte glänzend. Kaarst nahm den Goalie raus und brachte einen fünften Feldspieler und dann fast das Empty-ne t-goal. Noch 30 Sekunden und je einer Spieler beider Teams musste in die Kühlbox, und sechs Sekunden später noch eine für Krefeld und Kaarst trifft durch Max Bleyer und noch 16 Sekunden. Und dann musste Adrian Grygiel noch auf die Kaarster Strafbank. Und dann war Schluss. Ein verdienter, letztlich aber glücklicher Sieg für die Skating Bears, die damit erst mal die Abstiegsränge verlassen haben. Erneut großes Kompliment an die Bears und auch an die Eagles, die beide toll gekämpft und ein spannendes und weitgehend faires Spiel gezeigt haben.

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