Die Skating Bears hatten zur Prime-Time am Samstagabend die Highlander aus Lüdenscheid zu Gast. Wie gewohnt legten die Bears gleich flott los und schossen den Gäste Goalie warm. Den ersten Schuss der Gäste gab es in der sechsten Minute. 90 Sekunden später gingen die Bears dann mit 1:0 in Führung. Sebastian Müller schoss hart aufs Tor wo Brandon Bernhardt stand und den Ball unhaltbar abfälschte, sein achtes Tor im dritten Spiel. Knappe zwei Minuten später erhöhte die Bears auf 2:0. Es war fast eine Kopie des ersten Tores nur mit anderen Protagonisten. Diesmal passte Dennis Holthausen vor das Lüdenscheider Tor, wo diesmal Max Wilk stand, der seinen zweiten Saisontreffer markierte. Lüdenscheid spielte aber gut mit, hatte richtig Pech als ein Schuss von der Unterkante der Latte ins Spielfeld zurück flog. Dieses Pech hatten die Bears dann mit ihrem nächsten Angriff.

In der dreizehnten Minute kamen die Highlander zum Anschlusstreffer durch Alexander Wille, der von hinter dem Bears-Tor von Robert Eefting mustergültig angespielt wurde und nur noch eindrücken musste. Die Highlander bekamen nun etwas Oberwasser, machten mächtig Druck und zwangen die Bears zu Kontern. In der sechszehnten Minute dann die erste Strafe im Spiel und die auch noch für die Skating Bears. Lüdenscheid zog ein starkes Überzahlspiel auf und kam zu schnellen Abschlüssen und war damit brandgefährlich, aber Marius Zimmermann hielt seinen Kasten sauber. 90 Sekunden vor der Pause erzielten die Highlander aber doch noch den Ausgleich. Jiri Sveda nutzte einen Abwehrfehler der Bears aus und schoss aufs Krefelder Tor und irgendwie mogelte sich der Ball dann durch Zimmermanns Trikot ins Tor. Pech für die Bears. Das Drittelergebnis von 2:2 geht aber in Ordnung, da Lüdenscheid nach dem 2:0-Rückstand mit druckvollem Spiel zurück in die Partie gefunden hat.

Die Bears kamen wie schon im ersten Drittel besser ins Spiel. Doch plötzlich jubelte Lüdenscheid. Nach einem Freistoß landete der Ball im Tor. Der Treffer wurde aber nicht anerkannt, weil er mit dem Fuß erzielt wurde. Nach genau Drei Minuten konnten die Skating Bears wieder jubeln. Sebastian Busch hatte sich gut hinter dem Tor durchgesetzt und vor das Tor der Highlander gespielt wo sich wiederum Andre Kammen gut durch setzte und im Liegen den Ball über den Goalie in Netz hob. Dann wurde die Partie etwas ruppiger. Zwei Highlander und ein Bär drückten die Strafbank. Die Bears zogen das Überzahl auch gut auf trafen aber nur den Pfosten. Danach hatten dann die Highlander zwei Minuten Power-Play. Die Highlander machten es besser und erzielten den Ausgleich zum 3:3 durch Tim Bruck. Die Bears verstrickten sich ab der Mitte des Drittels in zu viele Zweikämpfe an der Bande und ließen dabei den ein oder anderen Highlander freistehen. Etwas Pech hatten die Bears aber erneut mit einem Lattentreffen. Einer dieser plötzlich freistehenden Gäste nutzte seine Freiheit zum ersten Führungstreffer für die Gäste. Die Skating Bears hatten weiterhin Pech im Abschluss und die Abwehr die Übersicht verloren. Dann kam noch eine dumme Strafe in der 15. Minute dazu, die für das CSC-Spiel nicht sehr förderlich war. Und da die Highlander ein gutes Power-Play spielten, erhöhten sie auch nicht ganz unverdient auf 3:5. In der 18. Minute hatten die Bears dann mal wieder ein Überzahlspiel, was jedoch bislang nicht wirklich erfolgreich war. Auch diesmal nicht. So ging es mit einem 3:5-Rückstand für die Bears in die Kabine. Die Bears müssten schneller den Abschluss suchen.

Und wieder machten die Bears zu Beginn des Drittels viel Druck, aber kamen nicht richtig zum Abschluss. In der 46. Minuten bekamen die Bears einen weiteren Versuch in Überzahl zu treffen. Diesmal kamen die Skating Bears doch zu einigen Schüssen, scheiterten aber erneut mit viel Pech am starken Gäste-Goalie. Danach waren es wieder die Bears, die eine Strafe bekamen und es brannte lichterloh im Krefelder Torraum. Marius Zimmermann hatte alle Hände voll zu tun. Aber auch Lüdenscheid brachte den Ball nicht im Tor unter. Nun machten die Bears wieder richtig Druck, hatten aber Probleme mit der eng stehenden Abwehr der Gäste aus dem Sauerland. Und erneut wurde der Druck der Bears durch eine unnötige Strafe durchbrochen und das viereinhalb Minuten vor dem Ende. Die Highlander spielten die Zeit locker runter, mussten ja auch nichts mehr tun. 65 Sekunden vor dem Ende nahmen die Skating Bears Marius Zimmermann für einen fünften Feldspieler vom Platz. Die nun vorhandene Überzahl machten sich die Bears durch die nächste Strafe zunichte. Und so endete die Partie verdient 3:5 für die Highlander.

Fazit: (5 € in Phrasenschwein) Auf der Strafbank gewinnt man keine Spiele. Und wer nicht aufs Tor schießt, trifft dies auch nicht!

Das war ein herber Rückschlag für die Play-Off-Träume der Bears, die schnell wieder in die Spur kommen müssen.

PM: Crefelder SC

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.