Nach dem Überraschungssieg gegen Köln mussten die Skating Bears eine knappe Niederlage gegen den deutschen Meister aus Iserlohn hinnehmen. Foto: Raiko Gayk
Nach dem Überraschungssieg gegen Köln mussten die Skating Bears eine knappe Niederlage gegen den deutschen Meister aus Iserlohn hinnehmen. Foto: Raiko Gayk

Nach dem überraschenden aber sehr verdienten Sieg der Skating Bears gegen die Köln Rheinos am Samstag, konnten die Bears gegen den Deutschen Meister Samurai Iserlohn locker und unbeschwert aufspielen. Und das taten sie dann auch von Beginn an, checkten früh vor und beschäftigten die Samurai. In der fünften Spielminuten musste ein Skating Bear auf die Strafbank. Iserlohn ließ den Ball ganz gut laufen, kam aber nicht richtig und Crefeld überstand diese Unterzahl unbeschadet. In der neunten Minute musste erstmals in diesem Spiel ein Iserlohner auf die Strafbank. Die Bears zogen ein gutes Überzahlspiel auf und nutzten es durch Max Hahn zur 1:0 Führung, Jan Reiners hatte sehr gut aufgelegt. Kurz darauf brannte es in beiden Torräumen lichterloh. Zunächst im Iserlohner, als dem Goalie der Ball aus der Fanghand fiel und einschussbereit vor dem Tor lag, ein Krefelder aber nicht ran kam, danach vor dem Krefelder Tor, als der Pass quer vor das Tor kam unter Marius Zimmermann durchrutschte aber keinen Abnehmer bei den Gästen fand. Die Partie nahm nun deutlich mehr Fahrt auf. In den ersten zehn Minuten hatte man bei beiden Teams das Gefühl, die Beine wären noch vom Vortag müde. In der siebzehnten Minute kamen die Iserlohner nach Bully-Gewinn vor dem Krefelder Tor durch geschicktes Reinhalten des Schlägers durch Marcel Poerschke zum Ausgleich. Kurz vor der Pause musste erneut ein Gästespieler auf die Strafbank. Krefeld spielte erneut gut. Sebastian Müller legte klasse auf Max Hahn, der im Nachschuss das 2:1 markierte. Und dann ging es in die erste Pause.

Das zweite Drittel ging etwas gemächlich los. Als dann Florian Lintorf den Schläger eines Gegners ins Gesicht bekommen hat und dieser keine Strafzeit bekam, spielte Florian Lintorf wie aufgedreht, erkämpfte sich den und schlenzte ihn von rechts genau ins linke Lattenkreuz zum 3:1. Danach musste bei beiden Teams ein Spieler auf die Strafbank. Den vielen Platz nutzte Iserlohn schnell durch Konstantin Wichern zum 3:2 in der 24. Minute. In der Folge spielten die Skating Bears etwas fahrig und verloren etwas ihre Linie. Als dann eine Strafe gegen Krefeld angezeigt wurde und der Torhüter für einen fünften Feldspieler aufs Feld kam, glichen die Gäste schnell aus. Torschütze war Nils Albrecht mit einem Schlagschuss von der rechten Seite. In der 29. Minute musste wieder ein Samurai in die Kühlbox. Die Bears spielten erneut ein starkes Powerplay scheiterten aber am Pfosten. Danach wirbelten die Bears mächtig in der Iserlohner Hälfte, wurden aber zunächst nicht belohnt. Eine Superkombination über Daniel Schopp und Max Zillen vollendete Sebastian Busch in der 33. Minute zur 4:3 Führung für die Skating Bears. Dann mussten wieder von beiden Teams je Spieler auf die Strafbank und eine Minute später noch ein Krefelder dazu. Iserlohn brachte erneut nicht den Ball gefährlich aus Tor, kurz vor Ablauf der Strafe hatte Krefeld sogar die große Chance zu erhöhen, Andre Kammen verpasste aber knapp. Iserlohn erhöhte den Druck hatte gute Einschussmöglichkeiten scheiterten aber an der guten Abwehr und dem erneut bärenstarken Marius Zimmermann. Kurz vor der Pause mussten erneut von beiden Teams Spieler auf die Strafbank, wo der Iserlohner gut fünf Minuten hätte bekommen können, denn er jagte Daniel Schopp mit ein harten Crosscheck auf die obere Kante des Iserlohner Tores. Eine weitere Strafe gegen Krefeld folgte wegen Hakens, der Iserlohner Spieler hatte jedoch Andre Kammen auf den Schläger geschlagen.

Die Bears mussten das letzte Drittel in Unterzahl beginnen, verteidigten sehr gut und überstanden die Strafzeit ohne Gegentor. Iserlohn versuchte nun den Druck zu erhöhen, die Skating Bears nahmen aber das Tempo aus dem Spiel. In der 47. Minute mussten erneut Spieler beider Teams zum Abkühlen. Das Spiel ging hin und her, beide Teams hatten gute Chancen, die beste die Skating Bears als Max Zillen an der Latte scheiterte. Danach kassierten die Bears erneut eine sehr fragwürdige Strafzeit und Iserlohn mogelte den Ball irgendwie zum 4:4 über die Linie. Der eine der beiden Unparteiischen hatte wohl einen sehr schlechten Tag, schickte Daniel Schopp auf die Strafbank, der zuvor gefoult wurde, sehr eigenartig. Iserlohn konnte dank des erneuten Geschenks erstmalig in diesem Spiel in Führung gehen. In der 55. Minute war es dann erneut so weit, ein harter fairer Check eines Krefelders führte zum nächsten Geschenk für die Samurai, eine weitere Strafzeit. Und Iserlohn nahm das Geschenk dankend an und erhöhte auf 6:4. Die Bears gaben aber nicht auf, kämpften super weiter und als alle Zuschauer sich von den Sitzen erhoben, netzte Daniel Schopp zum 5:6 ein. Iserlohn mauert nun. Als dann Krefeld den Goalie aus dem Tor genommen hatten, erzielte Iserlohn durch Tim Linke das Empty-net-goal. Die Bears wurden ganz klar verpfiffen, den Gästen der Sieg geschenkt. Die Bears waren das klar bessere Team, haben wie schon gegen Köln grandios gespielt. Riesen Kompliment an die Mannschaft von Trainer Thomas Spinnen.

pm:csc

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.