Donaustauf viertes bayerisches Team – Schülermannschaft Vierter bei deutscher Meisterschaft

Der Inline-Skaterhockey Verband Deutschland (ISHD) hat am Sonntagabend die Zusammensetzung der 2. Bundesliga Süd bekannt gegeben. Vizemeister IHC Atting muss dabei erneut in einer Zehnerliga antreten. Besonders erfreulich aus Wölfe-Sicht: Mit den Donau Crocodiles aus Donaustauf gibt es nicht nur eine vierte bayerische Mannschaft, sondern neben dem TSV Bernhardswald einen zweiten richtigen Derbygegner.

Die Crocodiles holten sich im vergangenen Sommer die Regionalliga-Meisterschaft. Zu den drei bayerischen Gegnern – der dritte ist Meister Schwabmünchen – kommen der HC Merdingen, die Freiburg Beasts, die Badgers Spaichingen sowie Aufsteiger Dragons Heilbronn aus Baden-Württemberg. Wie im vergangenen Jahr stehen zwei Fahrten nach Nordrhein-Westfalen an. Neben den Commanders Velbert sind auch die Düsseldorf Rams, die den letzten Platz in der 1. Bundesliga Süd belegten, Gegner des IHC Atting. In Velbert steht seit wenigen Wochen eine nagelneue Hockeyhalle.

„Das ist eine Hammerliga“, sagte Trainer Jürgen Amann in einer ersten Reaktion. „Da kann man Erster und Letzter werden, aber wir wollen nach Möglichkeit unseren Erfolg des Vorjahres wiederholen. Es ist schön, dass Donaustauf aufgestiegen ist. Das wird ein interessantes Derby. Es freut mich auch, dass Heilbronn zurück ist. Die Fahrt dorthin können wir bei unseren weiten Entfernungen ja fast als kurz bezeichnen.“

Mit der Schülermannschaft war am Wochenende sogar noch ein Team im Einsatz. Die Mannschaft belegte beim Endrundenturnier um die deutsche Meisterschaft in Wedemark den vierten Platz. Im Halbfinale unterlag man dem späteren deutschen Meister Crash Eagles Kaarst mit 0:10, auch im Spiel um den dritten Platz gegen Gastgeber Bissendorf gab es ein 2:6.
Dennoch ist man im Attinger Lager zufrieden.

„Der vierte Platz ist eine tolle Sache. Den Jungs hat es Spaß gemacht“, sagte Trainer Fabian Hillmeier. „Das erste Spiel war das Wichtigste. Durch das 2:1 gegen Berlin haben wir erst die Chance gehabt, ins Halbfinale zu kommen.“ Insgesamt schafften die Attinger Siege gegen Berlin (2:1), Lüneburg (9:0) und Augsburg (4:1) sowie ein Unentschieden gegen Sterkrade (0:0) Dem standen zwei Niederlagen gegen Meister Kaarst (0:10) und eine gegen Bissendorf gegenüber (2:6).

PM: IHC Atting

 

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