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Die Sauerland Steel Bulls setzen ihre Serie fort und gewinnen ihr Auswärtsspiel gegen die Rockets Essen II am Ende klar und deutlich mit 8:2 (0:2; 7:0; 1:0).

Die Steel Bulls konnten für das Spiel lediglich 9 Feldspieler aufbieten. Sascha Hochfelde und Lars Pautsch wurden aus der zweiten Mannschaft als Verstärkungen hinzugeholt. Trotz dieser zwei Blöcke kamen die Bulls kaum ins Spiel. Viel zu oft ließen sie sich das Spiel durch die Rockets aufzwängen. Man reagierte mehr, als man tatsächlich agierte. Bereits in der zweiten Spielminute ergab sich die erste große Chance für die Rockets. Der Stürmer scheiterte jedoch an Sven Doual. Bei gespielten 3:40 Minuten hatte er jedoch Pech, als ihm ein Ball aus dem Handschuh glitt und die Torlinie überrollte. Es war das 1:0 für die Rockets. Immer wieder Chancen für die Bulls. Ein Tor wollte jedoch nicht fallen. Der Torwart der Rockets, Fabian Gretzki, zeigte eine Parade nach der nächsten. In der neunten Spielminute Glück für die Bulls. Der Stürmer der Rockets traf nur die Latte. Kurze Zeit später ergab sich die erste Überzahlmöglichkeit für die „Bullen“. Leider vertendelte der Abwehrspieler jedoch den Ball und Lennart Pahmer konnte in Unterzahl auf 2:0 erhöhen. In den restlichen 10 Minuten spielte man förmlich nur noch auf das Tor der Rockets. Beste Chancen wurden jedoch immer wieder vergeben. So ging es in die erste Drittelpause.

In der Drittelpause gab es ein gehöriges Donnerwetter von Norbert Krause. Dieser stellte nun auf zwei komplette Blöcke um. Leidtragender war Sascha Hochfelde, der von nun an nur noch sporadisch zum Einsatz kam. Die Umstellung wurde bereits nach 39 Sekunden belohnt. Sebastian Schulte konnte einen schnellen Konter zum Anschlusstreffer verwerten. Knapp eine Minute später gelang Sven Johannhardt der Ausgleich. In der 26. Spielminute gingen die Bulls erstmals in Führung. Lars Pautsch konnte das Tor im Nachschuss erzielen. Bereits zwei Minuten später konnte man die Führung ausbauen. Felix Neuendorf trug den Ball nach vorne und spielte dann einen „tödlichen“ Pass auf Sebastian Schulte. Dieser brauchte nur noch den Schläger hinhalten. Eine Minute später hatte Sven Johannhardt Pech, als sein Schlagschuss nur die Latte traf. In der 31. Spielminute erneut Jubel bei den Bulls. Wieder trug Felix Neuendorf den Ball nach vorne und wieder schloss Sebastian Schulte den Konter mit einem Tor ab. 5:2 für die Bulls. Vier Minuten später erhöhte Lars Pautsch sogar auf 6:2, als er den zweiten Nachschuss „einnetzte“. Den Schlusspunkt in diesem Drittel setzte erneut Sven Johannhardt nach tollem Sololauf in der 37. Spielminute. Mit 2:7 ging es in die zweite Drittelpause.

Die Geschichte des letzten Drittels ist recht schnell erzählt. Zunächst räumte Seven Doual das Tor für Tobias Opfermann. Dieser sollte den Kasten „sauber“ halten und keinen weiteren Gegentreffer mehr zulassen. Irgendwie wiederholte sich das Geschehen aus dem ersten Drittel. Viele Chancen wurde einfach nicht genutzt. Beide Mannschaften kämpften gegen die hohe Temperatur und die hohe Luftfeuchtigkeit an. In der 57. Spielminute konnte Sven Johannhardt erneut nur die Latte treffen. Vier Sekunden vor Ende der Partie erhöhte er, nach tollem Sololauf, noch auf 8:2. Zu betonen ist, dass beide Mannschaften äußerst fair gespielt haben. Lediglich zwei Strafen gegen die Rockets wurden ausgesprochen.

Strafzeiten:
Rockets II 4 Minuten
Steel Bulls 0 Minuten (!)

Steel Bulls:
Sven Doual (1-40), Tobias Opfermann (ab 41) – Mark Jablonski, Robin Krause, Felix Neuendorf, Sebastian Schulte (3), Lars Pautsch (2), Sascha Hochfelde, Aaron Reckers, Jan Otto, Sven Johannhardt (3)

NRWHockey.de / PM Sauerland Steel Bulls

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