Norwegens Henrik Knold scheitert an Lettlands Goalie Matiss Kivlenieks - © Detlef Ross
Norwegens Henrik Knold scheitert an Lettlands Goalie Matiss Kivlenieks – © Detlef Ross

Wien. (MR) Zunächst musste Norwegen gegen Lettland antreten. Lettland hatte über weite Strecken mehr vom Spiel, auch wenn die Wikinger dank zweier Powerplays im Startabschnitt zu mehr Torschüssen kamen. Dass sie mit einer knappen Führung in die erste Pause gingen, war aber schon ein wenig überraschend. Im mittleren Abschnitt dann ein ähnliches Bild, nur dass diesmal Norwegen das Powerplay nicht einmal optisch nutzen konnte. So kamen statt dessen die Letten nach überstandener Strafe zum mehr als verdienten Ausgleichstreffer.

Danach schien Norwegen komplett von der Rolle und benötigte dringend die zweite Unterbrechung, um hier wieder konzentrierter und gestärkt in den letzten Durchgang zu gehen. Und wie sie aus der Pause kamen! Konzentriert, druckvoll – so konnten sie sich oftmals im Angriffsdrittel festsetzen. Allein, was nicht fiel, waren Tore, hüben wie drüben. So ging es in die erste Verlängerung dieses Turniers. Hier hatte ebenfalls Norwegen mehr vom Spiel, erst in der letzten Minute konnte Lettland sich gefährlich festsetzen, ohne allerdings den Treffer zu markieren. Es kam zum Penaltyschießen, jedes Team war einmal erfolgreich. Anschließend gab es einige Verwirrung, denn die Schiedsrichter ließen beim 1 gegen 1 jedes Mal den Starter wechseln. Es musste aber nicht viel gewechselt werden, denn der fünfte Schütze für Lettland konnte seinen Versuch versenken und den Zusatzpunkt einsammeln.

Für Norwegen ist damit der Zug zum Aufstieg so gut wie abgefahren.

Anschließend gab es die Begegnung der „Kellerkinder“ Kasachstan und Italien. Beide Teams waren bisher punktlos und spielten heute bereits gegen den Abstieg. Hier hatten die Kasachen von Beginn an das Heft in der Hand, Italien kam selten gefährlich ins Angriffsdrittel. Hatte es nach den ersten 20 Minuten nur 1:0 für Kasachstan gestanden, drehten diese im Mitteldrittel etwas an der Stellschraube und stellten mal eben auf 6:0, um dann im Schlussabschnitt den Auslauf einzuläuten und nur noch einen 7. Treffer nachzulegen. Italien ist damit so gut wie abgestiegen, denn es warten mit Österreich und Lettland auf dem Papier stärkere Teams als Restprogramm, sodass hier kaum noch Zähler eingeplant werden könnten.

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