Christian Kretschmann „ich bin festen Glaubens, dass wir es in die Pre-Playoffs schaffen werden.“

Christian Kretschmann "ich bin festen Glaubens, dass wir es in die Pre-Playoffs schaffen werden."
Christian Kretschmann „ich bin festen Glaubens, dass wir es in die Pre-Playoffs schaffen werden.“

Nach der 3:6 Niederlage bei den Thomas Sabo IceTigers wollten die Krefeld Pinguine zu Hause gegen die stark dezimierte Freezers unbedingt Punkte einfahren, was ihnen auch in der Overtime durch Marcel Müllers Tor in der 61. Minute gelang. Wir sprachen im Anschluss der Partie mit Pinguine Stürmer Marcel Kretschmann, der nach zweimonatiger Verletzungspause sein erstes Heimspiel 2015 bestritt.

Hallo Christian Kretschmann, schön dich wieder auf dem Eis zu sehen und danke das du dir die Zeit für ein paar Fragen nimmst. Zunächst einmal würde mich interessieren, wie du das am Freitag in Nürnberg und heute gegen die Hamburg Freezers gesehen hast?

Der Unterschied war, dass wir heute wacher waren. Wir haben zu Hause immer eine super Unterstützung von den Fans. Das Spiel am Freitag haben wir eigentlich super begonnen und nachher sind wir wieder eingebrochen. Das Problem war, dass wir einfach zu viele Strafen genommen haben und dann haben wir halt die Überzahltore bekommen.

Am 30. November hast du dich im Heimspiel gegen die Augsburger Panther an der Schulter verletzt. Du hast dir eine Knochenabsplitterung zugezogen und die Prognose sah nicht so gut aus und jetzt hast du heute dein zweites Spiel gemacht, wie geht es dir heute nach deiner Verletzung?

Ich muss sagen, dass ich viel schneller gesund geworden bin als gedacht. Es war vorausgesehen, dass ich 3 Monate ausfalle und bin nach zwei Monaten zurück gekommen und das ist ein super Gefühl für mich. Die Schulter macht keine Probleme, ich fühle mich super auf dem Eis, bin fit und es macht wieder Spaß.

Wie hast du die Zeit deiner Genesung genutzt und inwieweit konntest du dich körperlich fit halten?

In den ersten drei Wochen ging da gar nichts, ich musste die Schulter komplett ruhig halten. Ich hatte eine Schiene, durfte nicht laufen oder auf dem Crosstrainer trainieren. Erst danach habe ich wieder angefangen zu laufen und bin dann wieder aufs Eis, aber ohne Körperkontakt und ohne Scheibe damit ich langsam wieder reinkomme.

Gerade im Dezember und Januar hattet ihr eine schwierige Phase, wo die Offensive die Schwäche der Defensive nicht ausgleichen konnte und man in der Tabelle nach unten gerutscht ist. Wie hast du die Zeit erlebt, wo du nicht aktiv eingreifen konntest?

Ich war ja nicht der Einzige der verletzt war. Wir hatten ja viele Verletzte und zwischendurch gesperrte Spieler und dann ist es ja nicht einfach es so wieter zu führen wie am Anfang der Saison, aber wir kommen jetzt zurück und ich bin festen Glaubens, dass wir es in die Pre-Playoffs schaffen werden.

Man konnte in den letzten Wochen immer wieder lesen, dass die einzige Konstante bei den Pinguinen die Unkonstante sei – sprich es gelang euch nicht dauerhaft Akzente zu setzen. Was meinst du woran das gelegen hat?

Wir sind halt manchmal zu offensiv oder zu defensiv und was häufiger vorkommt ist, dass wir zu viele Strafen nehmen oder das erste Drittel verschlafen. Wir müssen aus der Kabine rauskommen und hellwach sein, weil die Liga so eng ist und da kannst du gegen den Ersten gewinnen und gegen den Letzten verlieren.

Inwiefern hat euch die Hallenproblematik beeinflusst oder habt ihr das ausblenden können?

Ich persönlich habe da nicht so drauf geachtet und einfach weiter gemacht wie vorher auch und ich denke bei den anderen Spielern war das auch so.

Am Dienstag kommen die Kölner Haie, der Konkurrent im Kampf um die Pre-Playoffs, in den KönigPalast. Es handelt sich dabei um einen Gegner der unangenehm ist und man spricht von einem richtungsweisendem Spiel. W5as erwartet ihr euch vom Gegner und wie schafft ihr es, dass die Punkte zuhause bleiben?

Das ist auf jeden Fall ein richtungsweisendes Spiel. Wir müssen das Spiel gewinnen und das Gute ist, dass wir zu Hause spielen und da müssen 3 Punkte her.

Vielen Dank für das Interview