(mb) Auch wenn die Temperaturen einen derzeit mehr an Eishockey denken lassen, beim IHC Atting dreht sich ab dieser Woche wieder alles ums Skaterhockey: Der Bundesligaabsteiger nimmt am Dienstag die Vorbereitung für die neue Saison auf. Trainer Jürgen Amann muss einige Abgänge verkraften und ist daher wie schon im vergangenen Jahr auf der Suche nach Verstärkungen.

 

Derzeit stehen nur 15 Spieler im Team. Vincent Liebl und Tim Miller, die schon im vergangenen Jahr erste Einsätze erhielten, gehören fest zum Kader, Benjamin Franz stößt neu dazu.  Spieler der ersten Stunde, die 1998 das Team mit gründeten wie Thomas Raidl, Bernd Maier oder Goalie Tobias Meier wechseln ins Regionalliga-Team oder stehen als Standby-Spieler zur Verfügung.

Die bereits im vergangenen Jahr verletzten Martin Deichslberger, Markus Edenhofer und Matthias Rothhammer (erneut Kreuzbandriss) werden aller Voraussicht nach nicht zur Verfügung stehen, Markus Schick fällt beruflich aus. Patrick Tkocz hat den Verein verlassen, Florian Weidenbach spielt für die eigene Regionalliga-Truppe.

„Wir befinden uns stark im Umbruch, deshalb stehen Konsolidierung und Ligaerhalt erst einmal im Vordergrund – ein Platzierungsziel gebe ich nicht aus“, sagt Trainer Amann. „Die Liga ist bärenstark. Mit uns sind drei Teams aus der 1. Liga abgestiegen, dazu sind  Zweitliga-Spitzenteams wie Bräunlingen, Merdingen und Bernhardswald in der Liga geblieben. Wir wollen keinen Druck aufbauen, sondern von Woche zu Woche denken und versuchen ein neues Team zu formen.“

Diese Woche des Formens beginnen deshalb schon jetzt. Zweimal pro Woche bittet der Coach aufs Parkett in den Ausstellungshallen, Anfang März findet ein Trainingslager statt, hinzu sollen noch einige Testspiele kommen. Wann die neue Saison in der 2. Bundesliga Süd startet, ist noch nicht sicher. Der endgültige Spielplan folgt in dieser Woche. Man bemüht sich um einige Verlegungen. Die Heimsaison im Eisstadion am Pulverturm startet am 28. April mit einem Derby gegen Mitabsteiger Schwabmünchen.

Spätestens bis dahin hofft der Coach, dass auch einige „Fragezeichenspieler“ noch zum Team stoßen können – sowohl einige Eishockeyspieler, die bayernweit in den verschiedensten Ligen unterwegs sind, als auch ehemalige Junioren. Bei Alexander Herzog, ehemaliger Junioren-Nationalgoalie, ist der Studienort beispielsweise noch nicht geklärt. Amann sähe den Torhüter gerne im Team, denn noch ist Raphael Heitzer der einzige feste Torhüter.

„Wir müssen während der Saison als Team wachsen“, gibt der Coach seinen Spielern auf den Weg. „Die Spieler müssen Verantwortung übernehmen und zusammenhalten. Mit dem Gewinnen kommt auch der Spaß zurück. Welche Tools man dafür braucht, hat man letztes Jahr bei der Konkurrenz gesehen. Das Gelernte müssen wir jetzt umsetzen. Klar ist: Die Jungen sind jetzt die Alten.“

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