TV Paderborn RoguesSo einfach hätte sich das wohl keiner der Paderborner Akteure vor dem gestrigen Auswärtsspiel bei den Steelbulls in Lüdenscheid vorgestellt. Nach dem die Rogues letztes Jahr noch mit 11:7 verloren hatten und somit wichtige Punkte im Aufstiegsrennen liegen lassen haben, wurde dieses Jahr nichts dem Zufall überlassen. Die Rogues haben sich deshalb in den letzten Trainingseinheiten speziell auf die extrem kleine Spielfläche in Lüdenscheid eingestellt.

Diese Maßnahme zahlte sich auch direkt vom Spielbeginn an aus. Ab der ersten Spielminute waren die Rogues eigentlich Spielbestimmend, sie fanden in den ersten 12 Minuten nur keinen Weg, diese Tatsache in Tore umzuwandeln. Zwar konnten die Steelbulls, nach einem individuellen Fehler der Rogues-Defensive, schon nach 4 Minuten in Führung gehen, aber aufgrund der Dominanz auf dem Spielfeld machte sich auf der Rogues-Bank niemand ernsthaft Sorgen. Ab der 13 Minute brachen dann alle Dämme. In Überzahl legten die Rogues zweimal vor. Danach trafen sie zweimal in Folge in Unterzahl. Die Steelbulls kamen durch einen „glücklichen“ Schluss noch einmal näher, doch die Rogues konnten das Ergebnis noch auf 2:6 zum Drittelende hochschrauben.

Im Mitteldrittel waren die Steelbulls dann völlig Chancenlos, auch weil sie sich zahlreiche Strafzeiten einfingen. Die Tormaschinerie der Rogues lief dagegen wie geschmiert, vor allem in Überzahl. Letztendlich ging das Mitteldrittel mit 1:11 an die Rogues.

Nach einer 3:17 Führung ließen es die Paderborner Jungs, die nur mit 9 Feldspielern angereist waren, im Schlussdrittel etwas lockerer angehen, schließlich war es in der kleinen Bolzhalle-Höh sehr warm. Michael Kuhn bekam seine ersten Spielminuten zwischen den Pfosten, nachdem er zu Saisonbeginn beruflich zu stark eingebunden war und die Rogues spielten das Spiel locker runter. Einmal trafen die Steelbulls noch, die Rogues jedoch immerhin noch viermal – am Ende stand es 4:21 für das Team aus Paderborn. 

Am 30.08 geht der Saisonendspurt bei den Hemer Dragons weiter.

Gespielt haben:

Marius Waßmuth (2 Vorlagen) , Michael Kuhn – Arne Keller (7 Tore / 3 Vorlagen), Matthias Kringel (0/1), Fabian Wortmann (6/4), Johannes Bade (1/0), Alexander Wille (3/8), Tommy Seidel, Marco Schlüter (2/1), Felix Pachel (1/1) und Stefan Brinkmeier.

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