In zwei Spielen errungen die Rogues am vergangenen Wochenende ein Torverhältnis von 38:4. Diese Zahlen bezeugen, wie überlegen die Rogues am Samstag gegen den Tabellenvorletzten Essen und am Sonntag gegen das Tabellenschlusslicht Bochum waren. 

Beim 17:4 Sieg gegen Essen leisteten die Rogues sich noch zwei individuelle Fehler und zwei Zuordnungsfehler im letzten Drittel, und machten den unterlegenen Gästen aus Essen dadurch vier Geschenke. Gegen Bochum machte man es dann besser und konnte zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte einen Shut-Out schaffen.

Im letzten Heimspiel vor der Sommerpause konnten die Gäste aus Essen bis zur 15 Spielminute von den erzielten Toren her mithalten, ehe die Rogues nach dem bisherigen Spielstand von 1:1 das Tore-Konto im Minutentakt hochschraubten. Das Mitteldrittel konnte sogar mit 7:0 für Paderborn entschieden werden, erst im Schlussdrittel ließ die Konzentration der Paderborner Reihen etwas nach und Essen kam zu drei weiteren Treffern. Insgesamt zeigten jedoch alle drei Paderborner Reihen eine ansprechende Leistung und fast jeder Spieler konnte sich in die Scorer-Liste eintragen.

Nach Bochum fuhren die Rogues dann nur mit 8 Feldspielern. Obwohl die Rogues zahlenmäßig unterlegen waren, waren sie den Lakers in allen anderen Bereich deutlich im Vorteil. Durch die kleine Kadergröße fanden alle Spieler schnell ins Spiel und schon nach dem ersten Drittel stand es 0:10 für Paderborn. Erst danach leisteten die Lakers etwas Gegenwehr und wechselten auch ihren Torhüter aus. Im Anschluss reichte es für Paderborn noch zu elf weiteren Toren in zwei Dritteln. Auch gegen die Lakers ließ die Paderborner Defensivleistung gegen Spielende etwas nach, offensichtlich ein Phänomen bei hohen Torständen, dass bisher noch nicht vermieden werden konnte, Goalie Marius Waßmuth war jedoch immer zur Stelle und konnte in vier oder fünf Situationen tolle Paraden zeigen.

Leider mussten die Rogues an diesem Wochenende zwei unnötige Verletzungen hinnehmen. Am Samstag zog sich Goalie Frederic Mühlbrandt eine Muskelverletzung im Oderschenkel zu, am Sonntag verletzte sich Hockey-Veteran Leo Gogolok am Knie. Da es aber erst im August weitergeht, gehen die Verantwortlichen zum jetzigen Zeitpunkt davon aus, dass beide Spieler zum nächsten Spiel wieder einsatzfähig sind.

Alle Scorer aufzuschreiben würde jetzt sicherlich den Rahmen sprengen, hervorheben kann man aber Arne Keller und Alexander Wille, die in beiden Spielen mehrfach das Tor trafen (Keller 10x, Wille 9x) sowie Goalie Marius Waßmuth, der für Paderborn den ersten Shut-Out überhaupt festhielt! Außerdem blieben die Rogues in beiden Spielen ohne Strafzeit!

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