Die Sauerland Steel Bulls gewinnen gegen die Samurai Iserlohn II mit 14:6 (3:2, 7:1, 4:3) und sichern sich damit  sowohl die Meisterschaft in der Regionalliga Mitte als auch den Aufstieg in die 2.Bundesliga.

Die „Bullen“ legten los wie die Feuerwehr. Felix Neuendorf (arbeitet bei der Berufsfeuerwehr Iserlohn) trifft bereits nach 8 Sekunden per Nachschuss. In der dritten Spielminute Pech für die Bulls als Petr Sinagl nur den Pfosten treffen konnte. Im Gegenzug konnten die Iserlohner zum 1:1 ausgleichen. Thorsten Schikowski traf von der linken Seite. Die Bulls mussten sich ein wenig schütteln. Kurz danach ergab sich die erste Überzahlmöglichkeit. Diese konnte auch direkt genutzt werden. Nils Bohle wurde völlig frei angespielt und hatte somit keine große Schwierigkeiten den Ball zum 2:1 einzunetzen. Leider brachte das Tor keine Beruhigung. Weitere Chancen blieben ungenutzt. In der 12.Spielminute konnte Iserlohn erneut ausgleichen. Marcel Broze traf im Nachschuss. Erst kurz vor Drittelende ergab sich endlich wieder etwas Zählbares für die Bullen. David Balasz wurde von Alexander Seel hervorragend bedient und drückte den Ball ins Tor. Mit 3:2 ging es in die erste Drittelpause.

In der Pause wurde nochmals Konzentration angemahnt. Nach drei Minuten wurde das geduldigere Spiel erstmals belohnt. Petr Sinagl wurde von Sven Johannhardt freistehend bedient und traf ohne Mühe. Knapp eine halbe Minute später erhöhte er sogar auf 5:2 per Schlagschuss von der linken Angriffsseite. Die Führung gab immer noch nicht genug Ruhe im Team. So konnte Andre Grillo bereits eine Minute später aus Mittelstürmerposition zum 5:3 verkürzen. Felix Neuendorf gab jedoch knapp eine halbe Minute später die richtige Antwort. Nach einem Sololauf über das ganze Feld erhöhte er auf 6:3. Danach etwas Leerlauf. Knapp zur Hälfte der Begegnung erhöhte erneut Felix Neuendorf auf 7:3 per Schlagschuss von der rechten Seite. Fünf Minuten später konnte David Balasz per Nachschuss sogar auf 8:3 erhöhen. Marcel Jacksch erhöhte in der 39.Spielminute auf 9:3 als er den Ball von der Mittellinie direkt ist Tor schoss. Quasi in der letzten Spielsekunde des Drittels erhöhte Petr Sinagl auf 10:3. Die beiden Schiedsrichter mussten zunächst überlegen, ob der Ball vor oder erst nach der Sirene im Tor war. Er war es vor der Sirene.

Mit dem Gefühl einer sicheren Führung ging es ins letzte Drittel. Die Konzentration ließ ein wenig nach. Allerdings konnte man nach knapp zwei Minuten auf 11:3 erhöhen. Sven Johannhardt traf von der linken Seite. In der 49.Spielminute verkürzte Iserlohn, Thorsten Schikowski traf im Nachschuss zum 11:4. In der 50.Spielminuten waren wieder die Bullen an der Reihe. Alexander Seel umkurvte den Torwart und traf so zum 12:4. Dann wieder Iserlohn. Marcel Broze traf nach einem schönen Sololauf zum 12:5. Drei Minuten später nahm sich Mark Jablonski ein Herz und hämmerte den Ball von der linken Seite direkt in die Maschen. Nur eine Minute später erhöhte David Balasz ebenfalls von der linken Seite auf 14:5. Den Schlusspunkt setzte Marcel Broze knapp 50 Sekunden vor Spielende zum 14:6. Der Treffer ging jedoch bereits in den „Standing Ovations“ der Steel Bulls Fans, die bereits Minuten vor dem Ende der Partie mit dem rhythmischen Klatschen begonnen hatten, unter. Als die Schlusssirene ertönte, kannte der Jubel keine Grenzen mehr. Und am Ende war nur noch Jubel !!!

Strafzeiten
Steel Bulls                  0 Minuten (!)
Samurai II                   4 Minuten

Steel Bulls
Sven Doual, Tobias Opfermann (n.e.) – Mark Jablonski (1), Robin Krause, Felix Neuendorf (3), Sven Johannhardt (1), Alexander Seel (1), Nils Bohle (1), Marlon Hellwig, Marcel Jacksch (1), Jan Otto, Sebastian Schulte, Petr Sinagl (3), David Balasz (3), Mirko Reinke

Zur Beachtung
Leider waren die Schiedsrichter unterschiedlicher Meinung, wie sie die Torschützen und Vorlagengeber angeben sollen. So kam es insbesondere bei den ersten Toren zu vielen Verwechslungen. Nach besten Wissen und Gewissen wurde der obige Spielbericht abweichend vom offiziellen Spielbericht verfasst.

PM Sauerland Steel Bulls

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.