Die Duisburg Ducks waren von Anfang an tot gesagt und schafften es dennoch ins Finale der deutschen Meisterschaft und wurden schlussendlich Pokalsieger 2011.

Die Saison 2012 kann ähnlich gut für die Duisburger enden, wenn sich die Spieler an die harte Hand vom neuen Trainer, Thomas Spinnen, gewöhnen. Auch durch den Wechsel von Paul Fiedler (Berlin) nach Duisburg, wird der Kader einiges an Qualität dazu gewinnen. Entscheidend wird allerdings sein, wie sich Paul Fiedler in Duisburg einleben wird und ob das Spiel ähnlich wie in Berlin für ihn laufen wird.

Eine 84 Punkte-Saison wird P. Fiedler in Duisburg, aufgrund des sehr ausgeglichenen Kaders, nicht erreichen können. 40 Punkte sind ein realistisches Ziel, welches er erreichen kann.

Wichtig für die Duisburg Ducks ist auch die Rückkehr von Gordon Kindler, der nach einem doppelten Achillessehnenriss die Mannschaft verstärken wird. Auch Sebastian Czajka sollte, nach einer beruflichen Auszeit, wieder in den Kader zurückkehren und die Abwehr verstärken. Beide haben Ambitionen für Deutschland zu spielen und werden somit wieder eine wichtige Rolle im Team einnehmen.

Verstärkung bekommen die Duisburg Ducks auch weiterhin aus den eigenen Reihen. Basti Loch, Andre Petry und Nick Rabe werden weiter an das Team herangeführt. Und werden nach und nach immer mehr Bundesligaluft schnuppern. Ob die Drei sich ähnlich schnell, wie Fabian Lenz, in die Mannschaft intrigieren können, wird sich zeigen.

Fazit: Sollten die Duisburg Ducks, mit dem neuen Trainer dort weiter machen, wo sie mit Stephan Weichelt aufgehört haben, werden sich die Jungs mit Lüdenscheid um Platz 4 streiten. Alles was danach kommt, ist und bleibt offen. International haben die Ducks das Zeug für das Halbfinale.

Zugänge: Paul Fiedler (Berlin)

Abgänge: Mike Nagat (Berlin), Heinz Gerd Albers (Karriereende)

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